Besuch einer Lehramtsstudentin

In der dritten Juliwoche kam eine Lehramtsstudentin in die 1. Klasse und zu uns, in die 4. Klasse. Sie führte mit uns und der ersten Klasse verschiedenste Versuche an Lebensmitteln im Vergleich durch.

Als Erstes sprach sie mit uns die Experimentierregeln durch, von denen uns die meisten von vergangenen durchgeführten Versuchen mit anderen Stoffen schon bekannt waren.

Im Anschluss daran durften wir uns an die Gruppentische verteilen und nach kurzer Einweisung mit dem ersten Experiment beginnen.

1. Versuch:  Wie heißt der unbekannte Stoff?

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Zuerst trugen wir in unser Forscherbuch unsere Vermutungen ein, dann begannen wir mit dem eigentlichen Versuch. Wir sollten durch Zugabe von Wasser, Rotkohlsaft und Essig herauszufinden, welches Lebensmittel sich in den Bechern befindet. Zum Glück bereitete uns der Umgang mit einer Pipette keine Probleme mehr. Nachdem wir alle fünf verschiedenen Lebensmittel (Puderzucker, Natron, Gips, Mehl, Backpulver) überprüft hatten, kamen alle Gruppen zum richtigen Ergebnis.

2.Versuch:  Zuckerexperiment

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Hier sollten wir herauszufinden, welche Lebensmittel  (Cola, Apfel, Traubensaft, Kartoffel, Milch, Zitrone, Pfefferminztee, Tomate) Zucker enthalten. Nachdem wir unsere Vermutungen eingetragen hatten, überprüften wir die verschiedenen Lebensmittel mit einem Glucose-Teststreifen auf ihren Zuckergehalt und verglichen die Verfärbung  mit der Zuckergehalttabelle. Am meisten erstaunte uns, wie viel Zucker in der Zitrone und Tomate enthalten ist.

 

 

 

3. Versuch: Versuche mit Eiern

Was passiert mit dem Ei, wenn ich es mit Zahnpasta bestreiche und in Essigwasser lege?

Lösung: Die Eierschale löste sich nicht auf. Die Zahnpasta bildet eine Schutzschicht um das Ei, so schützt die Zahnpasta auch unsere Zähne vor Säure.

Was passiert, wenn ich das Ei nicht mit Zahnpasta bestreiche und erst nach 24 Stunden aus dem Essig heraushole?

Lösung:  Die Eierschale hatte sich vollständig im Essig aufgelöst und wir hatten eine Art „Flummiei“ im Glas.

4. Experiment: Unsichtbares sichtbar machen – Zauberschrift

Bei diesem letzten Versuch schrieben wir mit einem in Zitronensaft getränktem Wattestäbchen auf weißes Papier und sahen danach nichts…  Erst als wir mit dem erwärmten Bügeleisen über das Blatt bügelten, kam alles, was wir darauf gemalt oder geschrieben haben zum Vorschein.  Verrückt, was? Für uns Forscher aber ganz logisch… Wenn ihr es wissen wollt, wieso das so ist, müsst ihr euch selbst schlau machen, so wie wir.2016 Besuch Lehramtsstudentin 7

Das waren höchst interessante, lehrreiche und kurzweilige Unterrichtsstunden. Schade, dass wir nicht immer experimentieren können.

Das Forscherteam Klasse 4c bedankt sich ganz herzlich für die tollen Erkenntnisse, die wir im Bereich der Lebensmittelchemie erarbeiten durften.

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